Dienstag, 24. November 2009

Influencers - Werbe-Start-Up mietet private Twitter-Accounts

Twitterer finden neue Werbewege. Den Marktwert der Promis zeigt bei Ad.ly die Anzahl ihrer Fans - Immer mehr Promis, Blogger oder normale Internet-User haben einen Weg entdeckt, mit ihren privaten Twitter-Accounts Geld zu verdienen. Sie stellen den direkten Draht zu ihren Freunden Werbeagenturen zur Verfügung und werden dafür bezahlt. Abhängig davon, wieviele Menschen dadurch erreicht werden könnten, sei ein monatliches Einkommen von um die 3000 Dollar möglich, berichtet die New York Times.

Neuer Werbeweg

Start-Ups wie Ad.ly http://ad.ly , Izea http://izea.com oder Peer2 http://www.peer2.com bieten diese zusätzliche Verdienstmöglichkeit in den USA an. Für die Werbeindustrie bietet sich so ein völlig neuer Weg, um Menschen zu erreichen, denn Empfehlungen von persönlichen
Freunden seien viel wirksamer als anonyme Werbebotschaften großer Unternehmen.

Im Gegenzug würde klassische Werbung in Printmedien oder im TV zunehmend ignoriert, so die Theorie der Betreiber. Auch andere Internet-Unternehmen versuchen nun mit ähnlichen Ideen neue Kunden zu erreichen. So hat Amazon angekündigt, Provisionen an User auszuzahlen,
die Kunden mittels Twitter-Empfehlungen auf die eigene Seite bringen.

Influencers sind begehrt

Die größte Chance liege jedoch bei den sogenannten "Influencers" - so werden die populärsten Twitter-User genannt, die besonders viele Menschen erreichen können. Man wolle keine Armee von Spammern schaffen und Facebook und Twitter sollten nicht in gigantische Spam-Netzwerke
verwandelt werden, stellt Joey Caroni von Peer2 klar. Man wolle aber versuchen die Nutzer als Marketer einzusetzen.

Montag, 26. Oktober 2009

Social Media: Virtual Identity übernimmt Knallgrau

Wiener Web-2.0-Spezialist soll Angebot der deutschen Agentur erweitern

knallgrau ergänzt Teams von virtual identity (Foto: virtual identity)
München/Wien (pte/22.10.2009/06:05) - Die deutsche Beratungsfirma
virtual identity http://www.virtual-identity.com übernimmt die
Mehrheit an dem Wiener Social-Media-Spezialisten knallgrau
http://www.knallgrau.at . Da soziale Medien für den Kommunikationsmix
von Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnen, will virtual
identity sein Angebot im Social-Media-Bereich erweitern, wie das
Unternehmen in einer Aussendung schreibt. Durch die
Mehrheitsbeteiligung an der Wiener Agentur soll dieses Ziel erreicht
und den Kunden ein breiteres Portfolio zur Verfügung gestellt werden.

Wettbewerb wird härter

"Immer mehr Werber werden auf Social Media aufmerksam. Mittlerweile
gibt es zahlreiche Anbieter von Social-Media-Leistungen, entsprechend
stark ist auch der Wettbewerb", sagt David Nelles, Sprecher von
virtual identity im Gespräch mit pressetext. Mit der Beteiligung an
knallgrau ergänzt das Beratungsunternehmen sein Dienstleistungsangebot
in Sachen Social Media und will so als erste deutsche Agentur den
Bereich im Full-Service abdecken.

knallgrau sei die perfekte Ergänzung und bringe breite Erfahrungen aus
innovativen Marketing-Projekten ein, heißt es seitens virtual
identity. Selbst steuere das Unternehmen wiederum seine jahrelange
Erfahrung aus der Beratung, dem Change Management und dem Roll-Out
globaler Governance-Konzepte im Social-Media-, Intranet- sowie
Web-Umfeld bei. "Es gab seit längerer Zeit schon Beziehungen der
beiden Unternehmen auf persönlicher Ebene. In erster Linie waren aber
die besonderen Leistungen von knallgrau ausschlaggebend für die
Entscheidung zur Mehrheitsbeteiligung", erläutert Nelles.

Gründer leiten knallgrau weiterhin

Knallgrau, das derzeit rund 25 Mitarbeiter beschäftigt, soll weiterhin
unter der Leitung der Gründer Matthias Platzer und Dieter Rappold
geführt werden. Die beiden Firmen seien die beste Kombination, um
Kunden in der DACH-Region im Bereich Social Media ein einmaliges
Portfolio bieten zu können, kommentiert Rappold den Schritt. Sein
Unternehmen wird ab sofort unter dem Namen vi knallgrau GmbH
firmieren. Die Wiener Agentur hat sich unter anderem durch Projekte
wie den Bloghoster twoday.net einen Namen gemacht.

Freitag, 25. September 2009

All-in-One-Internetdienst Vodafone 360 startet

Der britische Mobilfunkriese Vodafone hat heute, Donnerstag, die
Einführung eines neuen Web-Services angekündigt. Unter dem Titel
"Vodafone 360" http://www.vodafone360.com will man Handy- und
PC-Nutzern ermöglichen, alle Online-Aktivitäten unter einer
einheitlichen Oberfläche zu betreiben. Unterstützt werden
verschiedenste Online-Services wie Instant-Messaging, soziale
Netzwerke, E-Mails oder das Teilen von Bildern. Für den deutschen
Markt wurden Kooperationen mit verschiedenen Unternehmen angekündigt.
So sollen unter anderem Applikationen der Post, der Bahn und der
Boulevardzeitung Bild zur Verfügung gestellt werden.

"Die Applikationen funktionieren unabhängig vom verwendeten
Handy-Betriebssystem. Sie werden in Java Script entwickelt und können
mit jedem Smartphone, das einen Java-fähigen Browser hat, aus unserem
App-Store heruntergeladen und verwendet werden", sagt
Vodafone-Sprecher Thorsten Hoepken gegenüber pressetext. Analysten
werten den Ansatz jedenfalls positiv. "Statt ein neues Soziales
Netzwerk zu starten, wie das Nokia mit 'Share on Ovi' getan hat,
konzentriert man sich stattdessen darauf, Kontakte und Inhalte
sozialer Netzwerke in einer Oberfläche zu vereinen. Dieser Fokus auf
das Verbessern, nicht das Ersetzen, ist etwas, das wir in den
kommenden Monaten auch von anderen Handy-Dienstleistern erwarten",
sagen die IDC-Analysten John Delaney und Jonathan Arber.

Der Fokus Vodafones bei der Entwicklung des Dienstes galt vor allem
der Integration der gesammelten Kontakte eines Handynutzers in ein
gemeinsames Adressbuch. "Der People Client bietet verschiedene
Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Man kann in einem einzelnen Fenster
auswählen, ob man beispielsweise jemanden per Instant-Message
kontaktieren möchte oder ihm eine Facebook-Nachricht schreiben will",
so Hoepken. Dies sei für die Kunden ein großer Vorteil, müssen diese
doch nun keine verschiedenen Apps mehr starten, um Zugang zu
verschiedenen Kommunikationswegen zu erhalten. Neben einem Shop für
Digitalinhalte inkludiert der Vodafone-360-Dienst auch die
automatische Synchronisation der Online-Aktivitäten zwischen Handy und
dem heimischen PC.

Das Betriebssystem, das im Rahmen der 360-Bemühungen auf Basis des
Handy-Linux LiMo http://www.limofoundation.org entwickelt wurde, kommt
zunächst auf den beiden exklusiv für Vodafone entwickelten
Samsung-Smartphones H1 und M1 zum Einsatz. Beide Geräte verfügen über
Touchscreens und haben integrierte GPS-Systeme, die unter anderem
Geotagging bei der Aufnahme von Fotos mit den Mobiltelefon
ermöglichen. Das Topmodell H1 verfügt über ein 3,5-Zoll-OLED-Display
mit Multi-Touch-Funktion, kann sich über HSDPA, Bluetooth 2.0 und WLAN
mit dem Internet verbinden und beherbergt eine Fünf-Megapixel-Kamera.
16 Gigabyte fasst der erweiterbare Speicher des H1. Der verbaute Akku
reicht für rund 400 Gesprächsminuten. Das M1 soll vor allem mit einer
breiten Preis- und Farbpalette punkten. Es verfügt über einen
3,2-Zoll-Touchscreen und einen integrierten Speicher von einem
Gigabyte - dieser lässt sich mittels Micro-SD-Karten erweitern. Die
Preise für die Handys stehen derzeit noch nicht fest.

Neben den beiden neuen Samsung-Handys will man bei Vodafone auch auf
Nokias S60-Geräten in Zukunft die 360-Services vorinstallieren.
Insgesamt lässt sich der Service zum Start auf etwa 100 verschiedene
Handymodellen nutzen. Der Dienst soll zukünftig neben Deutschland auch
in den meisten anderen europäischen Ländern mit einer
Vodafone-Niederlassung oder einem Vertriebspartner verfügbar werden.
(Ende)

Mittwoch, 16. September 2009

Kommunikation change Globalisierung

Die Kommunikation unterliegt de facto Grenzen der Globalisierung! Kulturelle Nähe und Bindungen werden im Internet nicht aufgegeben und die virtuelle Welt segmentiert sich ebenso wie das "reale Leben".
Trotz der Möglichkeit eines weltweiten und kulturübergreifenden Informationsaustauschs sei Vernetzung daher nichts anderes als die bloße Ansammlung von Interessen, nicht nur aufgrund unterschiedlicher Sprachen. Die rege Nutzung von Social Networks besonders in jungen Bevölkerungsschichten ist mitunter durch die einfache Art der Kommunikation begründet. Inwiefern sich die Qualität der Kommunikation dadurch verändert, ist noch kaum erforscht und daher unbekannt. Fakt ist, dass ihre Mittel und Wege einem Veränderungsprozess unterliegen.